Förderpreis der Agrarwirtschaft "Z"


Foto: Grégory Weisert

Saskia Strutzke hat den Förderpreis der Agrarwirtschaft 2018, der mit 9.000 Euro dotiert ist, erhalten. Die agrarzeitung (dfv Mediengruppe) vergibt diese Auszeichnung jährlich an besonders engagierte und erfolgreiche junge Talente im Agribusiness. Strutzke konnte sich bei den Gästen des Gala-Abends der agrarzeitung, die erstmals in diesem Jahr über den Preisträger abstimmen durften, gegen Ines Ruschmeyer und Jonas Kiefer durchsetzen. Die drei Favoriten, die zuvor von einer hochkarätig besetzten Jury aus den Bewerbungen für den Förderpreis der Agrarwirtschaft ausgewählt wurden, haben sich und ihr Projekt in einem „Elevator Pitch“ präsentiert.



Nina Zimmermann

Nina Zimmermann (2014)

Durch Skandale wie Dioxin im Futter oder Nitrofen im Getreide wird das Vertrauen der Verbraucher immer wieder erschüttert. Nina Zimmermann will die Wertschöpfungskette sicherer machen. „Das Qualitätsmanagement ist auf den einzelnen Ebenen bereits recht genau, es fehlt aber noch ein konsequenter Austausch zwischen den einzelnen Akteuren“, sagt sie. Die 31-Jährige, die bei der RWZ-Genossenschaft Rhein-Main in Hanau das Qualitätsmanagement verantwortet, promoviert über das Thema und entwickelt neben ihrem Beruf seit drei Jahren an der TU München ein praxisnahes Konzept für eine Plattform im Getreide-Qualitätsmanagement. Entstehen soll eine elektronische Schnittstelle vom Landwirt über den Agrarspediteur und den Handel bis zur Lebensmittelindustrie über eine App und QR-Codes. „Beide Lösungen sorgen für mehr Transparenz und vor allem für Kosteneinsparungen“, sagt Zimmermann. Immer noch würden viele Daten von Hand eingetragen, was zeitaufwendig und fehleranfällig sei.